Die Messen von Haydn bezaubern durch eine Mischung von Ernsthaftem und Lieblichem, von Geist- und Ehrfurchtsvollem, die sie charakterisieren; auch Ehrfurcht wird darin in hohem Mass ausgedrückt. [...] Die Melodieführung ist brilliant, doch desto würdevoller, der Stil feurig, voll und edel. Seine Amen und Alleluja sind von einer Lebhaftigkeit ohnegleichen, und sie sind durchdrungen von echter Freude. Seine Fugen sind geistvoll und sie atmen gleichzeitig Glut, Majestät und Erhabenheit. Ich möchte denjenigen sehen, der zu Ostern ein Gloria von Haydn hörte und die Kirche nicht mit einem Gefühl heiligen Jubels verliesse. Giuseppe Carpani, 1809
Der Cäcilienchor singt die Harmoniemesse von Jospeh Haydn zusammen mit dem Kammerorchester Kloten. Das Orchester konnte sich in zirka zwanzig Proben und zwei Probesamstagen zusammen mit dem Chor akribisch und mit viel Elan auf diese anspruchsvolle und wunderbare Aufgabe vorbereiten. Dieses letzte vollendete Werk des Meisters ist Abschluss und Zusammenfassung seines immensen Schaffens, strahlt aber gleichzeitig soviel Neugier, Jugendlichkeit, Freude und Interesse aus, dass man meinen könnte, Haydn schriebe hier sein erstes Werk. So strahlt die Harmoniemesse nicht nur ins 19. Jahrhundert, auch nicht nur ins heurige Haydngedenkjahr, sondern in die Ewigkeit. Martina Fausch, Sopran Barbara Kandler, Alt Reto Hofstetter, Tenor Michael Raschle, Bass Christoph Luchsinger, Trompete Niklaus Stengele, Orgel
Cäcilienchor Näfels Kammerorchester Kloten
Peter Freitag, Leitung
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