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Alexandr Taraskin, Flöte

 

Aus Gabriel Faurés Schauspiel­musik zu "Pélleas et Mélisande" von Mau­rice Maeterlinck entstand später die Sui­te für Orchester. Das Märchen erzählt von der verbotenen, tod­geweih­ten Liebe der beiden.

Anatoli Ljadow wurde in den Freun­des­kreis des "Mächtigen Häufleins" aufge­nommen, Mussorgsky schrieb über ihn: "es er­schien ein neues, unzweifelhaft origi­nelles russisches Talent... Ein kampf­lustiges Talent! Leichtsinnig, offen­herzig, gewandt, frisch und kraftvoll..."

François Borne schrieb ein tolles Bravourstück über Themen aus Georges Bizets berühmter Opéra comique "Carmen" (natürlich darf darin auch die populäre "Habanera" nicht fehlen, die berühmten Arie „L'amour est un oiseau rebelle“).

Mittelpunkt des Programms bildet das "Prélude à l’après-midi d’un faune", mit dem Claude Debussy 1894 seinen kompositorischen Durchbruch feiern konnte. Pierre Boulez hat in der Rückschau das Stück zum Ausgangspunkt der modernen Musik ernannt; mit Bezug auf das Faunmotiv (den Halbton­schritt hinab zum Tritonus und die Rückkehr zum Ausgangston), eine der berühmtesten musikalischen Passagen, bemerkte er: „Mit der Flöte des Faunes hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen [...], man kann sagen, dass die moderne Musik mit L'Après-midi d'un Faune beginnt.“

Die "Petite Suite" schrieb Debussy für Klavier vierhändig in reichen Farben und mit überbordender Freude. Das Wellenspiel im Schiff, der festliche Umzug in der Stadt, der elegante Tanz im Dreivierteltakt und das Finale im schnellen Tempo bilden die vier Sätze dieses Werkes, das Henri Büsser für Orchester arrangiert hat.

Alexandr Taraskin wurde 1979 in Karaganda in Kasachstan geboren. Er studierte im Nationalen Musikcollege Baysetowa, 2002 erhielt er ein Diplom an der Kasachischen Nationalen Musikakademie und seit Herbst 2004 setzt er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich fort. Er studiert in der Klasse von Prof. Philippe Racine und hat bereits ein Konzertdiplom erlangt. Alexandr Taraskin hat an vielen Meisterkursen teilgenommen, unter anderem bei Wissam Bustany, Tregwy Peterson und Aurele Nikolet. Er ist Preisträger verschie­dener Wettbewerbe, so dem "National-wettbewerb" in Kasachstan und dem internationalen Wettbewerb „Die jungen Musiker Russlands“.

 

Gabriel Fauré (1845-1924):
Pelléas et Mélisande op. 80

I Prélude
II Andantino
III Sicilienne
IV La Mort de Mélisande

 

Anatoli Ljadow (1855-1914):

Le lac enchanté op. 62

 

Claude Debussy (1862-1918):

Prélude à l’après-midi d’un faune (1892)

 

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François Borne (1840-1920)

Fantaisie brillante sur des airs de "Carmen" de Georges Bizet

für Flöte und Orchester, Orchestration von Raymond Meylan

 

Claude Debussy (1862-1918):

Petite Suite (1889)

I En Bateau
II Cortège
III Menuet
IV Ballet

 

 

 

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