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KOK und Alphornensemble Kloten
Hans-Jürg Sommer (*1950): Schlossruef für Alphornquartett
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Notturno aus dem Sommernachtstraum op. 61, 1826
Hans Straub (*1928): Viva l'Engadina für Alphornquartett und Orchester (Originaltitel: "Dr Hobby-Senn", Arrangement: Gottfried Aegler)
Hans-Jürg Sommer: Seeländer-Kühreihen für Alphornquartett
Dennis Armitage (1928-2005): Alphorn Ballad für Alphornquartett und Orchester
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Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie in D, 1822
(Bläserfassung des Komponisten)
Hausi (Hans) Straub wurde 1927 in Welschenrohr SO geboren. Er lernte zuerst Akkordeon spielen, um sich dann später dem Schwyzerörgeli zuzuwenden. In den sechziger Jahren gründete er dann seine definitive Formation "Schwyzerörgeli Quartett Hausi Straub". Viele seiner Kompositionen sind heute Bestandteil des Hauptrepertoire vieler Schwyzerörgeliformationen.
Hans-Jürg Sommer entstammt einer Arbeiterfamilie und absolvierte eine Dekorateurlehre. Am Konservatorium Biel schloss er 1978 seine Ausbildung zum Gitarrenlehrer ab. 1979 begann er, im Selbststudium das Spiel auf dem Alphorn zu erlernen. In seinem Schaffen entstanden über 320 Melodien. Heute ist er der wohl meistgespielte Alphornkomponist.
Dennis Armitage, geboren 1928 in Leeds, gestorben 2005 in Zürich, war Pianist, Saxophonist und Maler. Mit 16 Jahren spielte er erstmals in einer Big Band. 1951 kam Armitage in die Schweiz und wurde Mitglied des legendären Hazy Osterwald Sextetts. 1967 begann Armitage seine Solokarriere als Musiker. Gleichzeitig betätigte er sich auch als Arrangeur und Komponist. Er spielte als Musiker in vielen Rundfunkorchestern. Mit der Big Band des Schweizerischen Rundfunks verband ihn eine zwanzigjährige Zusammenarbeit.
Felix Mendelssohn war der erste Komponist, für den die Kenntnis der Musikgeschichte zu einem wesentlichen Schaffenselement wurde. Er stellte den formauflösenden Tendenzen der Romantik eine strenge Beachtung handwerklicher Kompositionstechniken sowie der formalen Anlage entgegen, die ihn zu alten Meistern der europäischen Musik von Orlando di Lasso und Palestrina bis zu Bach und Händel greifen liess; ihre Werke wusste er für sein eigenes Schaffen fruchtbar zu machen, indem er die alten Techniken polyphoner Setzweise nicht nur studierte, sondern in einem neuen Geiste anwandte.
Die 13 vollständig erhaltenen Jugendsinfonien enstanden in den Jahren von etwa 1821 bis 1823 in Berlin. Die Komposition der Sinfonie in D fällt in den November 1822; sie ist von besonderem Interesse, weil Mendelssohn sie unmittelbar anschliessend neu instrumentierte und die reine Streicherfassung mit Streichern und Bläsern besetzte. Es zeigt sich, dass die spätere Fassung nicht eine einfache Instrumentierung darstellt, sondern zu einer weitgehenden Neufassung geworden ist.
Mendelssohn hat in Gesprächen darauf hingewiesen: "Wenn einer in jetziger Zeit eine Sinfonie komponiert, so wird er nicht Pleyel, Dittersdorf, Wolf usw., sondern Mozart, Beethoven vor Augen haben."
nach Hellmuth Christian Wolff
Alphornquartett
Walter Arm, Peter Brotschi, Walter Müller, Urs Kuhn |